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Leben

Kompost oder Biotonne? Das gehört wohin!

Wie trennt man richtig? Kompost und Biotonne haben verschiedene Anforderungen und sinnvoll zu gestaltende Abfallströme. Hier findest du die Antworten!

Nico Schulze3. Juli 20261 Min. Lesezeit

Wenn du dich fragst, ob dein organischer Abfall in die Biotonne oder auf den Kompost gehört, bist du nicht allein. Viele Menschen stehen vor der Herausforderung, den Unterschied zu verstehen und ihren Abfall richtig zu sortieren. Lass uns das Thema etwas aufdröseln und klären, was wohin gehört.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass die Biotonne für viele verschiedene organische Abfälle gedacht ist. Dazu zählen vor allem Küchenreste wie Obst- und Gemüseschalen, aber auch Kaffeesatz, Teebeutel und verdorbene Lebensmittel. Diese Materialien sind perfekt für die Biomülltonne, weil sie in einer industriellen Kompostieranlage in Biogas und Kompost umgewandelt werden können. Das bedeutet weniger CO2-Emissionen und eine schonendere Nutzung von Ressourcen.

Der Kompost ist dagegen eher für Gartenabfälle gedacht, wie Rasenschnitt, Laub oder kleine Äste. Auf deinem eigenen Komposthaufen kannst du diese Materialien selbst verrotten lassen. Das ist eine tolle Möglichkeit, um deinen Garten mit nährstoffreichem Humus zu versorgen. Hier kannst du auch deine Küchenabfälle verwenden, allerdings solltest du gut darauf achten, was du draufpackst. Dinge wie Fleischreste oder fette Lebensmittel gehören nicht auf den Kompost, da sie Schädlinge anziehen können.

Als Faustregel kannst du dir merken: alles, was schnell zersetzt wird und aus pflanzlichen Ursprung ist, kann auf den Kompost. Biotonne bedeutet in der Regel mehr Vielfalt, während der Kompost mehr auf die Gartenabfälle fokussiert ist. Wenn du deine Abfälle richtig trennst, trägst du aktiv zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung bei. Jeder von uns kann einen kleinen, aber entscheidenden Beitrag leisten, um die Umwelt zu schützen.

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